Kultur vereint – das hatten wir in der vorangegangenen Spielzeit unserem Programm vorangestellt und bei neun Veranstaltungen erleben dürfen. Der Kulturkreis hat schon immer Neuland beschritten. Das fing am 7. Februar 1989 an. Damals haben die beiden Bürgermeister der Gemeinden Eschenburg und Dietzhölztal Gleichgesinnte gesucht und den Verein gegründet. Der KKED ist also über 25 Jahre alt und ist doch im Herzen jung geblieben. Vielleicht liegt es daran, dass hier nicht nur Kultur für die Heimat durch vielerlei Gastspiele “aufs Land geholt” wurde, sondern die Kultur auch eine Heimat bekommen hat.

 

Programm 2018/2019

 

11.05.2019, Dialekt-Festival "MundART"

19:00 Uhr, Mehrzweckhalle Wissenbach (Forsthausstraße 22)

 

Zwei Mal hat der KKED unter dem Titel "MundART" schon zu einem Dialekt-Festival eingeladen. Die "Revue des rollenden R" wird nun am 11. Mai zu einer landesweiten Veranstaltung, nachdem "MundART - der Dialekt-Dachverband in Hessen" gegründet worden ist. 

Für die Premiere einer landesweiten jährlichen Veranstaltung werden noch Akteure gesucht. Damit die in Hessen heimische Mundart - bei allem Wandel - lebendig und erlebbar bleibt, möchte der Dialekt-Dachverband Akteure aus ganz Hessen zusammenbringen. Musik, Gedichte und Geschichten, Sketch und Spiel, Satire und Stand-Up-Comedy sollen den ganzen hessischen Zungenschlag zum Klingen bringen.

Im Dialekt-Dachverband "MundART" können keine einzelnen Menschen, sondern nur juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts Mitglied werden. Das wurde bewusst so in der Satzung als Fundament festgelegt, um die Vereine vor Ort, die meist "nebenbei" Mundart pflegen und damit unser kulturelles Erbe, zu vernetzen. Der KKED ist Gründungsmitglied des Dach-Verbandes und bei der Premiere des landesweiten Festivals Ausrichter vor Ort.

Anmeldungen und Anfragen von Akteuren sind via E-Mail an den Kulturkreis (info@kked.de) oder über das Kontakt-Formular des Dialekt-Dachverbands (www.mundart-hessen.de) möglich.

 

 

04.01.2019, Jahres-Auftakt

19:00 Uhr, Johanneskapelle Ewersbach

 

Mit seinem Jahres-Auftakt bewegt sich der Kulturkreis Eschenburg-Dietzhölztal (KKED) ins Mittelhessen vor zwei Jahrtausenden: Das „Keltenkind“ ist Thema am ersten Freitag anno 2019. So heißen Buch und Hörspiel, die Autor Steffen Ziegler  am 4. Januar, ab 19 Uhr, in der Johanneskapelle in Ewersbach (Hauptstraße 53), vorstellt. 

„Mitteleuropa vor 2000 Jahren. Die Kultur der Kelten hat ihren Höhepunkt längst überschritten. Viele Kelten haben sich dem Druck der einwandernden Germanen gebeugt und sich in den Schutz des römischen Reiches geflüchtet. Im heute mittelhessischen Raum sind nur noch wenige Kelten verblieben. So auch die Drudas Belana, deren Sohn Velent sich in das Römermädchen Luna verliebt. Doch die Wirren der Zeit reißen die beiden immer wieder auseinander“, führt die Internetseite ins Projekt ein. 

Steffen Ziegler ist 50 Jahre alt, kommt aus Herborn und hat in Köln Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Kunstgeschichte und Geschichte studiert. Seit Mitte der 1990er Jahre ist er Redakteur bei Radio Siegen. Für seine Arbeit hat der Journalist mehrere Landeshörfunkpreise gewonnen. Mit dem Roman „Die Blanken“ tritt Ziegler 2010 als Autor auf.

 

Als lockeren Auftakt zum neuen Jahr bietet der Kulturkreis Eschenburg+Dietzhölztal (KKED) zum siebten Mal am 4. Januar 2019, 19:00 Uhr, eine offene Bühne in der Johanneskapelle in Ewersbach (Hauptstraße 53).

Mit gut gelaunten Gästen mit Getränken und Häppchen soll der Neujahrsempfang nach kurzem Programm vor allem ins Gespräch bringen. 

 

Eintritt frei! Um eine kleine Spende wird gebeten.